Veranstaltungen 2012

 

Möchten Sie gerne von uns über unsere Veranstaltungen und Neues auf dem Buchmarkt informiert werden? Ganz einfach: schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Stichwort "Newsletter" an: info@buchhandlung-schmetz.de
Dann nehmen wir Sie gerne in unseren Verteiler auf und mailen Ihnen regelmäßig unsere Veranstaltungstermine und neue Schmökertipps. Wir garantieren, dass wir Ihre Daten weder zu anderen Werbezwecken benutzen noch an Dritte weitergeben werden.

 
Zu allen Veranstaltungen bekommen Sie Eintrittskarten im Vorverkauf in unserer Buchhandlung. Sie können Ihre Reservierung auch gerne telefonisch oder per E-Mail  vornehmen. Eintrittskarten können Sie bei uns nur bar bezahlen, es ist keine Kartenzahlung möglich. Die niedrigeren Preisangaben beziehen sich auf ermäßigte Tickets für Schüler und Studenten.
Und nun viel Spaß beim Schmökern in unserem Programmangebot.
 


 

Lesung zur Erinnerung an den

Holocaust-Gedenktag


Angela Krumpen

„Spiel mir das Lied vom Leben“

Judith und der Junge von Schindlers Liste
Wir wir kurzfristig erfahren haben, wird auch Michael Emge
an der Veranstaltung teilnehmen und sie mitgestalten.

 

Donnerstag, 2. Februar - 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Eintritt € 7 / € 5
Gruppenpreis für Schüler (ab 10. Klasse) auf Anfrage

Als Michael Emge ins Konzentrationslager kam, war er noch ein Kind. Genauso wie das junge Geigentalent Judith Stapf. Sie ist zehn, als sie auf YouTube nach Videos von ihrem großen Vorbild Itzhak Perlman sucht - und dabei die Titelmelodie zu Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" findet. So kommt es, dass Judith beginnt, sich für die Geschichte des Holocaust und seiner Überlebenden zu interessieren. Eines Tages treffen sich Judith und Herr Emge, der als Junge selbst Violine gespielt hat, bis er von den Nazis gezwungen wurde aufzuhören. Überleben konnte er nur, weil er als eines der wenigen Kinder auf Oskar Schindlers berühmter rettender Liste stand. Diese Begegnung ist der Beginn einer Geschichte, die beide verändern wird. Eine Geschichte voll Erinnerung, Schmerz, Hoffnung - voller Leben. Die Journalistin Angela Krumpen hat diese Geschichte aufgeschrieben, die im Herder Verlag, Freiburg veröffentlicht wurde.

Angela Krumpen, geb. 1963, ist freie Radiojournalistin und Moderatorin. Sie konzipierte und moderierte u.a. die Sendung »Menschen« beim Domradio Köln. Zudem veröffentlichte sie zahlreiche Bücher. Sie lebt mit ihrer Familie in Tönisvorst.

 

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Die folgende Veranstaltung ist leider ausverkauft:

Lesung

Ulla Hahn
„Wi(e)derworte - Liebesarten“
Lyrik und Prosa

 Dienstag, 7. Februar – 20 Uhr
   Klangbrücke im Alten Kurhaus, Kurhausstraße 2
 Eintritt € 12 / € 10
 

Schon mit ihrem ersten Gedichtband „Herz über Kopf“ (1981) hat die vielfach preisgekrönte Autorin Ulla Hahn eine begeisterte Leserschaft gewonnen. Nun, dreißig Jahre Lebenserfahrung später, hat sie ein Gespräch mit ihrem jungen poetischen Selbst aufgenommen. In „Wi(e)derworte“, stellt sie ihren frühen Gedichten neue gegenüber, gibt ihnen wieder Worte, auch Widerworte. Lässig, lüstern, lebensfroh sind diese Antworten. Doch auch eine sehr direkte, mitunter schmerzhafte Sprache scheut Ulla Hahn nicht. Liebe und Vergänglichkeit, Geschichte und Gegenwart: die großen Themen sind geblieben, geändert hat sich der Blick der Dichterin, ist ernsthafter geworden und verspielter zugleich.  Nach Jahren des Wartens endlich wieder neue Gedichte von Ulla Hahn, poetische Wahrheiten, in denen wir allen Verfremdungen und Verkleidungen zum Trotz uns wieder erkennen. Liebes- und Lebenslyrik, die bleibt.

Im zweiten Teil der Lesung begegnen wir dem Prosawerk von Ulla Hahn. Ein Mann nimmt sich eine Geliebte und ahnt nicht das Unheil, das er heraufbeschwört. Eine Frau beobachtet ein ungewöhnliches Paar, Jahre später erfährt sie ihre geheimnisvolle Geschichte. Und ein Mädchen erlebt die Gefühlswirren seiner Eltern. Ulla Hahn erzählt von selbstloser Hingabe, eitler Eigenliebe, idealistischer Menschenliebe oder dem Genuss des Augenblicks. Es sind Wege, wie Menschen zueinander finden, wie sie miteinander- und auch wieder auseinander gehen. Liebesarten eben, wie wir sie alle kennen.

Ulla Hahn, aufgewachsen im Rheinland, arbeitete nach ihrer Germanistik-Promotion als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, anschließend als Literaturredakteurin bei Radio Bremen. Schon ihr erster Lyrikband wurde zu einem großen Leser- und Kritikererfolg. Ihr lyrisches Werk wurde u. a. mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sie erhielt den Deutschen Bücherpreis für Ihren Roman „Das verborgene Wort“.

Eine Veranstaltung der Buchhandlung Schmetz am Dom in Kooperation mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen und der Volkshochschule Aachen.

 

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„Texte und Tapas“

Aktuelle spanische Literatur,
dargeboten von Maria Köpp und Dr. Walter Vennen

Sonntag, 26. Februar - 18 Uhr 
Haus Löwenstein, Markt 39
(der Festsaal liegt im 1. Stock, es gibt leider keinen Aufzug)
Eintritt frei

Tapas – diese herzhaften Happen, die in spanischen Bars zu Wein und Bier gegessen werden, haben  längst auch in deutschen Restaurants eine Heimat gefunden. Viel weniger bekannt ist hier die große Vielfalt der spanischen Literatur, die mindestens so facettenreich ist wie die Darbietungsformen der Tapas.
Dabei sind auf dem deutschen Buchmarkt spannende Stimmen spanischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller  von hoher erzählerischer Qualität in guten Übersetzungen zu finden.

Maria Köpp, geborene Spanierin und von Beruf Verlagsvertreterin eines namhaften deutschen Verlages sowie Buchhändler Dr. Walter Vennen möchten Sie mitnehmen in die Welt der neueren spanischen Literatur. In einer vom jeweiligen persönlichen Geschmack geprägten Auswahl werden sie Ihnen von Büchern erzählen, die sie beeindruckt und fasziniert haben.

Natürlich wird es, wie immer bei der Zusammenarbeit mit dem Verein Aachen-Toledo, zu den geistigen Genüssen Tapas und und ein Glas Tinto geben.

 

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Vortrag und Lesung

Christel Aretz und Peter Kämmereit
„Clara Viebig - Ein langes Leben für die Literatur“

Sonntag, 11. März - 17 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 6 / € 5

Mit 37 Jahren wurde Clara Viebig zur ersten Schriftstellerin der Moderne. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts galt sie als Bestseller-Autorin. In krasser, schnörkelloser Sprache beschrieb sie den Alltag der verarmten Bauern in der Eifel und der mittellosen Winzer an der Mosel. Sie führte dem Leser vor Augen, wie sich die Tagelöhner in Posen durchschlugen, lässt auch teilhaben am Leben im großbürgerlichen Berlin. Viebigs Werk ist von großer Bandbreite. Es kennt aber zugleich eine Konstante, nämlich den klaren, naturalistischen Blick auf Mensch und Welt Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts.
Bis zu ihrem Tod 1952 im Alter von 92 Jahren erlebte Clara Viebig die Höhen und Tiefen einer ganzen Epoche deutscher Geschichte von der Reichsgründung 1871 bis zur Gründung von zwei deutschen Staaten nach dem 2. Weltkrieg.

Christel Aretz und Peter Kämmereit von der Clara-Viebig-Gesellschaft geben anhand von Dokumenten, Selbstzeugnissen und Lebenserinnerungen einen Einblick in das Werk der 1860 in Trier geborenen Schriftstellerin. Clara Viebigs bekannteste Werke sind die Romane „Das Kreuz im Venn“ und „Das Weiberdorf“.

 

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„Der Wald zu Gast im Domviertel“

Informieren und Mitmachen

Samstag, 17. März – 11 bis 16 Uhr
Annahalle, Annastraße 14 - 16

Eintritt = Ihre Spende = € 8 / Familienkarte € 12

Tickets gibt es in der Buchhandlung Schmetz
am Dom
und bei Wolle und Knöpfe Görg, Annastraße
 

Wir holen den Wald mitten in das Herz der Stadt Aachen und möchten mit dieser Aktion nicht nur den Frühling begrüßen. Eine ganze Reihe an Menschen haben sich ein buntes Programm ausgedacht, dessen Erlös vollständig zwei Organisationen zugute kommt. Der Nationalpark Eifel und die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen werden mit den Eintrittsgeldern bei der Pflanzung neuer Bäume in unserer Region unterstützt.  

Vormittags ist Michael Zobel mit seiner Waldwerkstatt in der Annahalle. Er ist seit 12 Jahren Naturführer und Waldpädagoge und fast rund um die Uhr unterwegs in der Natur mit Kindern und Erwachsenen. Mitmachen ist heute in der Annahalle die Devise für kleine und große Waldfreunde.
Wussten Sie, daß Buchen nach 11 Jahren gerade mal hüfthoch sind? Förster Bernd Dickmann kümmert sich intensiv um die Neubepflanzung des Nationalparks Eifel mit jungen Buchen. Eigentlich ist nämlich dieser Teil der Eifel ein klassischer Buchenwald, allerdings lag der Anteil im Jahr 2004 gerade mal bei 11 Prozent. Wie er es anstellt, den Nationalpark wieder dem Urzustand ein Stück weit näher zubringen, berichtet uns Bernd Dickmann am Waldtag in der Annahalle.
Regina Poth liest aus ihrem Lieblingsbuch „Der Mann, der Bäume pflanzte“ von Jean Giono vor. Dieser Klassiker der französischen Literatur hat die Abteilungsleiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen besonders berührt. In der Geschichte geht es um einen Außenseiter, der es schafft, mittels Geduld und festem Willen ans Ziel zu kommen und die Natur nachhaltig zu verändern.
Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen stellt ihr Projekt „Lebensbaum“ für Neugeborene vor.
Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Buchhandlung Schmetz am Dom und Görg & Görg Wolle und Knöpfe laden Sie und Ihre Familie herzlich zu kleinen Snacks und schmackhaften Getränken ein. Live-Musik gibt es auch.

Das komplette Programm sowie der genaue Zeitplan für den „Waldtag im Domviertel“ liegt noch nicht vor. Die Information dazu finden Sie bald an dieser Stelle.

 

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Krimilesung - bundesweite Buchpremiere

 


Thomas Hoeps und Jac Toes

„Höchstgebot“


Dienstag, 20. März -  20 Uhr

Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18
Eintritt € 8 / € 6

Der neue Fall für das Ermittlerduo Robert Patati und Micky Spijker spielt diesmal im Dreiländereck und dabei vor allem in Aachen und Maastricht. Die "Scheherazade", ein Gemälde des berühmten Surrealisten René Magritte, wird in Köln zum wahnwitzigen Preis von 43 Millionen Euro versteigert. Am selben Abend geht in Aachen das Forschungslabor des international erfolgreichen Prothesen-Herstellers Roeder AG in Flammen auf. In den Trümmern liegt die Leiche einer Frau.
Der "Magritte" gehörte ursprünglich der Leiterin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Firma, Ingrid Roeder. Wenige Stunden später wird das Meisterwerk in Maastricht vor dem Büro des neuen Eigentümers, eines weltweit tätigen Rüstungsunternehmens, brutal geraubt. Weitere Stationen der rasanten Handlung sind Lüttich und Valkenburg. Sogar der "Lachende Hans" im Aachener Tierpark spielt eine Rolle, und am Ende gibt es eine Riesenüberraschung für das Suermondt-Ludwig-Museum.

Thomas Hoeps lebt und arbeitet in Krefeld und Mönchengladbach. Zusammen mit seinem niederländischen Schriftstellerkollegen Jac Toes hat er Kriminalromane (Grafit Verlag) geschrieben, die im Kunstmilieu angesiedelt sind.

Eine Veranstaltung des Kulturbetriebs der Stadt Aachen in Kooperation mit Buchhandlung Schmetz am Dom.

 

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litLIONS

Fröhlich in den Frühling mit dem Lions Club
„Wann ist ein Mann ein Mann?“

mit der Schauspielerin Ingeborg Meyer, Schülern der Theaterschule Aachen und weiteren Gästen
Moderation: Dr. Walter Vennen
Musik: „AixperimundO“ und Prof. Staudte
 

Mittwoch, 21. März – 19:30 Uhr, Einlass 18:30 Uhr
Erholungs-Gesellschaft, Reihstraße 13

Eintritt = Ihre Spende = € 20

Nachdem die Spendengala des Lions Club Aachen Carolina sich im letzten Jahr dem Thema des „Ewig-Weiblichen“ (frei nach Goethe) gewidmet hat, können im Folgejahr nur die Männer dran sein. Diesmal erwarten Sie Texte von Hermann Hesse, Martin Suter und anderen Literaten. Sie erinnern sich zudem sicherlich an Professor Higgins aus dem Musical „My Fair Lady“.  Ein besonders arrogantes Beispiel der Spezies Mann, wovon Sie sich in den wunderbaren Räumen der Erholungs-Gesellschaft selbst überzeugen können.

Prof. Walter Staudte und seine Band übernehmen das musikalische Programm. Für ihr leibliches Wohl ist natürlich auch gesorgt. Am Ende des Abends werden wir das Bild vom Manne hoffentlich bissig und amüsant beleuchtet haben.

Der Erlös des Abends geht an das Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Maria im Tann.

 

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zusätzlich ins Programm aufgenommen:

zweisprachige Lesung und moderiertes Gespräch französisch/deutsch mit dem
Friedenpreisträger des Deutschen Buchhandels 2011

Boualem Sansal

Mittwoch, 28. März - 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 10 / € 8

Boualem Sansal, geboren 1949 und gelernter Ingenieur und Ökonom, startete im Alter von 50 Jahren seine literarische Karriere.
Boualem Sansals erster Roman wurde von der Kritik gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Als Direktor im algerischen Industrieministeriums wurde er jedoch entlassen. In seinem gesamten Werk setzt sich der international renommierte Autor auf bisher ungehörte Weise mit der traumatischen Situation in Algerien auseinander und macht deutlich, dass die Situation in Nordafrika viel mit Europa zu tun hat. 2011 wurde Boualem Sansal mit dem "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" ausgezeichnet und mit dem "Gert Jonke-Preis".

Eine Veranstaltung des Deutsch-Französischen Kulturinstituts Aachen in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Schmetz am Dom.


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Zweisprachige Lesung in deutsch/niederländisch

 

Marente de Moor
„Die niederländische Jungfrau“ 

Donnerstag, 29. März - 20 Uhr
KuKuK – Altes Zollhaus am Grenzübergang Köpfchen
Eupener Straße 420
Eintritt € 8 / € 6

Sommer 1936. Janna, eine junge Fechterin, soll bei einem alten Freund ihres Vaters Jacq in die Lehre gehen. Von Maastricht aus reist sie über die Grenze nach Aachen. Hier lebt, verwundet und verbittert zurückgekehrt aus dem 1. Weltkrieg, Egon von Bötticher, ein wahrer Meister seiner Kunst. Auf einem einsamen Landgut, das er mit eiserner Hand regiert, unterrichtet er zwei Zwillingsbrüder und organisiert blutige Duelle für Studenten.
In diese eigenartige Welt gerät Janna, deren Abneigung gegen den narbenübersäten Egon schon bald in Verliebtheit umschlägt. Welches Geheimnis aber gibt es zwischen ihm und ihrem Vater? Auf der Suche nach Antworten findet sie von Jacq an Egon adressierte Briefe und gerät immer tiefer hinein in die Rätselhaftigkeit des Vergangenen. Es kommt zu einer dramatischen Auflösung.
Bildreich und zugleich präzis zeichnet und koloriert Marente de Moor eine Zeit des Übergangs: Ein Mädchen reift zur Frau, ein Krieg deutet sich an, Unschuld verkehrt sich zu Schuld.

Marente de Moor, Jg. 1972, lebte nach ihrem Studium der Slawistik mehrere Jahr in St. Petersburg, wo sie Theaterwissenschaft studierte und als Zeitungskorrespondentin arbeitete. Ihr erster Roman "Amsterdam und zurück" ist, wie auch ihr neues Buch, im Suhrkamp Verlag, Berlin erschienen. Marente de Moor lebt heute in Maastricht.

Eine Kooperation der Buchhandlung Schmetz am Dom mit Kunst und Kultur im Köpfchen.

 

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14. Literarischer Kaffeeklatsch

mit Angelika Treusacher und Walter Vennen

Sonntag, 1. April – 11 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 8 inkl. Verzehr

nur mit Anmeldung, Kartenverkauf und Reservierung (auch telefonisch oder per E-Mail) ab Samstag, 11.02.

Seit mehr als sechs Jahren berichten Ihnen die Buchhändler Walter Vennen und Angelika Treusacher zweimal im Jahr über ihre Leseerfahrungen mit ausgewählten Neuerscheinungen und lesen Ihnen kleine Passagen daraus vor. Dieser Bücherfrühling hat wieder einige ganz besondere Romane zu bieten, die uns sehr beeindruckt haben. Bei der Auswahl schielen wir nie auf die Bestsellerlisten, sondern wir möchten Ihnen literarische Kleinode vorstellen, für die wir uns mit Haut und Haaren einsetzen und denen der Sprung in irgendwelche Verkaufslisten eher selten gelingt. Zur Stärkung lädt die Buchhandlung Schmetz am Dom in der Pause zu Selbstgebackenem aus Buchhändlers Backofen sowie zu Tee oder Kaffee.

 

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Vortrag
 

Klaus Mackowiak

Mit unserem Latein am Ende?
Über das Lateinische in deutschen Wörtern

Donnerstag, 19. April - 20 Uhr

Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9

Eintritt € 8  / € 6

Hätten Sie gedacht, dass Armbrust weder was mit Arm noch mit Brust zu tun hat – dafür viel mit Latein und Griechisch? Oder dass Handwerker und Handlanger auf dem Bau gewissermaßen durchgehend lateinisch reden, wenn von Beton, Bitumen, Estrich, Fenster, Kalk, Kamin, Keller, Mauer, Mörser, Mörtel, Pflaster, Pfosten, Schindel, Sockel, Speis, tünchen, Ziegel u. v. m. die Rede ist? Solchen deutschen Wörtern mit lateinischem Ursprung geht Klaus Mackowiak in seinem neuen Buch auf den Grund. Aufgedröselt werden in diesem Opulus Lehnwörter wie Pferd, kaufen oder klar, Fremdwörter wie Subjekt, denunzieren oder abstrus und lateinische Wendungen wie veni, vidi, vici oder sic transit gloria mundi.

Wenn Sie so etwas genauso spannend finden, wie Sie gut auf muffigen Oberlehrerjargon verzichten können, dann sind Sie da richtig. Sie sind da auch richtig, wenn Sie interessiert, was mutieren und mausern sprachlich eng miteinander verbindet oder den Clown mit Kultur. Und auch, wenn Sie es witzig finden, dass bella gerant alii, tu, felix Austria, nube! (Andere mögen Kriege führen, du, glückliches Österreich, heirate!) das verspätete Remake eines Originals ist, das schon über tausend Jahre vor Österreichs erstem Auftreten in der Weltgeschichte entstand. Ein hinreichendes Maß an Aha-Erlebnissen und ein aufgeräumter Abend sollten gesichert sein.

Klaus Mackowiak, geb. in Oberhausen (Rhld.), Sprachberater, Journalist, hat Philosophie, Germanistik und Architektur studiert. Einige Jahre hat er wissenschaftlich an der RWTH Aachen gearbeitet. Bis 1989 war er in einem Projekt zur Ethik von Wissenschaft und Technik, von 1990 bis 1995 am Grammatischen Telefon und von 1993 bis 1997 mit der Walter-Hasenclever-Werkausgabe beschäftigt.

 

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Zwei Lesungen zum UNESCO Welttag des Buches

für 4. und 5. Klassen

Hanna Schott
„Fritzi war dabei“

Montag, 23. April - 8:30 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münstewrplatz 7 - 9
Eintritt € 4
 

Ein Land ohne Mauer – da ist keiner sauer! Diesen Spruch malt Fritzi auf ein Plakat, das ihre Mutter zur Demo mitnehmen soll. Fritzi ist neun und darf leider nicht mit. Für Kinder ist es zu gefährlich bei den Leipziger Montagsdemonstrationen, finden die Erwachsenen. Aber Fritzi ist hartnäckig: Sie will unbedingt wissen, warum so viele Schulfreunde plötzlich nach Ungarn verschwunden sind und wieso ihre Eltern nach dem Fernsehgucken neuerdings immer streiten. Eines wird ihr dabei immer klarer: Sie will keine Mauer mehr in der DDR haben.

Hanna Schott, geboren 1959, - Buchhändlerin, Romanistin und Musikwissenschaftlerin - ist tätig als Lektorin und Übersetzerin. Die Autorin lebt in Haan bei Düsseldorf.

 

Für Erwachsene

Dietmar Sous
“Sweet about me“

Donnerstag, 26. April – 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz  7 - 9
Eintritt € 8 / € 6

Nach „Abschied vom Mittelstürmer“ endlich wieder ein Roman des in Stolberg lebenden Autors. Vater, Mutter, Teenager-Tochter, ein Häuschen vor der Stadt, Familienurlaub an der Nordsee. Mehr Normalität war nie. Bis Maya einmal zu oft den wunden Punkt des Vaters trifft. Er rastet aus, sie flieht und läuft in ein Auto, ist tot. Das Leben wird plötzlich zum Horrortrip. Dabei hätte alles so schön weitergehen können...

Dietmar Sous erzählt auf seine unnachahmlich lakonische Art, angereichert mit viel Musik, wie eine heile Welt zerbricht, und bietet einen tragikomischen Blick in die Abgründe eines kleinbürgerlichen Lebens.

 

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„Auf dass alles Gesang sei und bleibe“

Oden und Gedichte des großen orphischen Sängers Pablo Neruda

vorgetragen von Maximilian Hilbrand, Schauspieler
Gitarrenmusik aus Lateinamerika interpretiert von
José Fernandez Bardesio, Uruguay

 Sonntag, 29. April – 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 12 / € 10

 

Pablo Neruda, 1904 – 1973, Literatur-Nobelpreisträger, Chilene aus dem südpolaren Araukarien, von dort „ausgezogen, um zu singen für die Welt“. Ein kämpferischer, unbeugsamer und zarter Sänger, dessen Dichtung leidenschaftlich und mit schneidender Schärfe Tyrannei und Unrecht bannt, mit dunkler Schwermut irdisches Leid beweint, mit brennendem Entzücken und beseelter Freude alles Lebendige preist.
Die Liebe und die Natur sind die Grundelemente seines Schaffens, doch letztlich ist ihm alles der Anrufung wert, sei es Stern, Meer, Artischocke oder Löffel. Die lebendige Schönheit und überquellende Fülle seiner Poesie umspannt das Sein vom Kleinsten bis zum Grossen, und gedeiht zum bilderträchtigen, schwelgenden Gesang!

Eine Auswahl aus der Vielfalt virtuoser südamerikanischer Gitarrenkompositionen des 20sten Jahrhunderts unterstreicht und erweitert Nerudas Sprachbilder auf wunderbare Weise.

Maximilian Hilbrand spielte an vielen Theatern im In- und Ausland und ist neben seiner Film- und Fernseharbeit ein bekannter Sprecher für Hörspiel, Dokumentation und Synchronisation.

José Fernandez Bardesio stammt aus Uruguay. Der Gitarrist und Komponist gewann mehrere internationale Wettbewerbe. Er tritt weltweit bei renommierten Gitarrenfestivals auf und konzertiert mit verschiedenen Orchestern.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Aachen-Toledo e.V.

 

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zweisprachige Lesung deutsch/englisch

Martin Walker
„Delikatessen – der vierte Fall für Bruno, Chef de Police“

Dienstag, 8. Mai - 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 10 /€ 8

Das Leben im ländlichen Südwestfrankreich ist nicht die schläfrige Idylle, die man sich vielleicht vorstellt. Lokale Enten- und Gänsefarmen werden von Tierrechtsaktivisten attackiert, die die Produktion von Entenstopfleber beenden wollen. Ein hochrangiger Polizist ist von Terroristen erschossen worden, von denen man vermutet, daß sie der baskischen Separatistenorganisation ETA angehören. Und als wäre das noch nicht genug, hat eine Gruppe Archäologiestudenten ein „modernes“ Skelett während der Arbeit an einer der berühmten Grabungsstätten der Region an die Oberfläche befördert, die die Heimat des prähistorischen Menschen ist – eine Ausgrabung, die eine Menge Fremde in das Périgord bringt.Es liegt nun am genussfreudigen Polizeichef Bruno Courrège, diesen scheinbar nicht miteinander verbundenen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.

Martin Walker webt ein überraschendes, charmantes  und fesselndes Erzählgeflecht, das von großer Kenntnis und Liebe zu Frankreichs Vergangenheit und Gegenwart geprägt ist. Mit dieser Kombination hat er inzwischen viele Fans gewonnen. Der sympathische Schotte, Jg. 1947, ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Historiker und Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord.

Den deutschsprachigen Teil der Lesung übernimmt Buchhändler Dr. Walter Vennen.

 

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„Lesen macht Schule – 5. bis 10. Klasse“
mit Mechthild Jacobs und Uschi Lange

Welche Lektüre ist für meine Klasse geeignet?

Was gibt es Neues auf dem Buchmarkt?

Welche Begleitmaterialien gibt es?

Dienstag, 15. Mai - 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 4 – nur mit Anmeldung

Das große Interesse an Angeboten zu Leseförderung in der Schule hat verstärkt zu der Frage nach geeigneten Kinder- und Jugendbüchern mit textbegleitenden Materialien für den Unterricht geführt. Um Ihnen praktische Unterstützung bei der Auswahl der richtigen Lektüre zu bieten, laden die beiden Buchhändlerinnen Mechthild Jacobs und Uschi Lange Sie zu einem Informationsabend ein.

Wir stellen Ihnen sowohl neue als auch bewährte Bücher mit entsprechenden pädagogischen Arbeitshilfen vor, von denen wir Ihnen ausgewählte Exemplare kostenlos zur Verfügung stellen.

Veranstalter: Schmetz Junior – Die Adresse für junge Leser in der Buchhandlung Schmetz am Dom

 

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Ausstellung "LESEN!"

Mitglieder der Malgruppe Marlies Louis stellen
ihre Gemälde von lesenden Menschen aus

Die Ausstellungseröffnung findet statt Freitag, 25. Mai um 18 Uhr
in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler

Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9

Dauer der Ausstellung bis Samstag, 7. Juli

Marlies Louis (Bildmitte mit einigen Mitgliedern der Malgruppe) ist Kunstpädagogin und Kunsttherapeutin. Seit 2003 leitet sie ein  Atelier und eine Malschule in Aachen, in der sie an vier Tagen in der Woche Malkurse sowie Workshops anbietet. Seit 2006 ist sie teilnehmende Künstlerin am NRW-Programm "Kultur und Schule". Seit 2007 fährt sie regelmäßig nach Bukarest, Rumänien, um kunsttherapeutische Projektwochen im Mutter-Kind-Haus zu betreuen. Die Malgruppe, die Menschen beim Lesen gemalt hat, besteht aus 8 bis 10 Mitgliedern aus unserer Region, die sich regelmäßig dienstags im Atelier von Marlies Louis zur künstlerischen Arbeit treffen.

 

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Literarischer Salon

Jo Lendle
„Alles Land“

Musikalische Begleitung:
Heribert Leuchter, Saxophon;
Manni Hilgers, Bass

Freitag, 22. Juni – 20 Uhr
beim Buchhändler daheim
Eintritt € 15

nur mit Anmeldung – Kartenverkauf und Reservierung (auch telefonisch oder per E-Mail) ab Samstag, 28. April

Das Kontrastprogramm für Nicht-Fussballinteressierte bietet ein fesselnder Abenteuerroman über den letzten großen Helden der Polarforschung. Alfred Wegener ist ein Getriebener. 1930 bricht er auf, um der Menschheit zu zeigen, dass es möglich ist, am einsamsten Punkt der Erde, im grönländischen Inlandeis, zu überwintern. Aber es gibt Schwierigkeiten - er schafft es nicht mehr zurück zur Küste. Von Wegeners eisigem Grab aus blickt Jo Lendle zurück auf das Leben dieses letzten großen Helden der Polarforschung und verharrt überall dort, wo sich Geschichten darin finden: wie Wegener unfreiwillig einen Rekord aufstellt, indem er 52 Stunden mit einem Heißluftballon in der Luft bleibt, oder wie er von der versammelten Wissenschaftsgemeinde für seine verwegene Theorie der Kontinentaldrift ausgelacht wird, für die er erst drei Jahrzehnte nach seinem Tod Anerkennung findet.

Jo Lendle wurde 1968 in Osnabrück geboren. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift Edit und als Dozent und Gastprofessor an den Universitäten München, Leipzig und Hildesheim tätig. Jo Lendle lebt heute in Köln und ist Verleger des DuMont Literaturverlags.

Abgerundet wird der Literarische Salon mit kleinen Gaumenfreuden und einem Gläschen Wein.

 

 

 

 
 
 
 
       

 

       
   

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