|
Möchten Sie gerne von uns über
unsere Veranstaltungen und Neues auf dem Buchmarkt informiert werden? Ganz einfach:
schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Stichwort "Newsletter"
an:
info@buchhandlung-schmetz.de
Dann nehmen wir Sie gerne in unseren Verteiler auf und
mailen Ihnen regelmäßig unsere Veranstaltungstermine und
neue Schmökertipps. Wir
garantieren, dass wir Ihre Daten weder zu anderen Werbezwecken
benutzen noch an Dritte weitergeben werden.
Zu allen Veranstaltungen bekommen Sie Eintrittskarten im
Vorverkauf in unserer Buchhandlung. Sie können Ihre
Reservierung auch gerne telefonisch oder per E-Mail
vornehmen. Eintrittskarten können Sie bei uns nur bar
bezahlen, es ist keine Kartenzahlung möglich. Die
niedrigeren Preisangaben beziehen sich auf ermäßigte Tickets
für Schüler und Studenten.
Und nun
viel Spaß beim Schmökern in unserem Programmangebot.
Lesung zur Erinnerung an den
Holocaust-Gedenktag
Angela Krumpen
„Spiel mir das Lied vom
Leben“
Judith und der Junge von Schindlers Liste
Wir wir kurzfristig erfahren haben, wird auch Michael
Emge
an der Veranstaltung teilnehmen und sie mitgestalten.
Donnerstag, 2. Februar - 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Eintritt € 7 / € 5
Gruppenpreis für Schüler
(ab 10. Klasse) auf Anfrage
Als Michael Emge ins
Konzentrationslager kam, war er noch ein Kind. Genauso
wie das junge Geigentalent Judith Stapf. Sie ist zehn,
als sie auf YouTube nach Videos von ihrem großen Vorbild
Itzhak Perlman sucht - und dabei die Titelmelodie zu
Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" findet. So
kommt es, dass Judith beginnt, sich für die Geschichte
des Holocaust und seiner Überlebenden zu interessieren.
Eines Tages treffen sich Judith und Herr Emge, der als
Junge selbst Violine gespielt hat, bis er von den Nazis
gezwungen wurde aufzuhören. Überleben konnte er nur,
weil er als eines der wenigen Kinder auf Oskar
Schindlers berühmter rettender Liste stand. Diese
Begegnung ist der Beginn einer Geschichte, die beide
verändern wird. Eine Geschichte voll Erinnerung,
Schmerz, Hoffnung - voller Leben. Die Journalistin
Angela Krumpen hat diese Geschichte aufgeschrieben, die
im Herder Verlag, Freiburg veröffentlicht wurde.
Angela Krumpen, geb. 1963, ist
freie Radiojournalistin und Moderatorin. Sie konzipierte
und moderierte u.a. die Sendung »Menschen« beim Domradio
Köln. Zudem veröffentlichte sie zahlreiche Bücher. Sie
lebt mit ihrer Familie in Tönisvorst.
---------------
Die folgende Veranstaltung ist
leider ausverkauft:
Lesung
Ulla Hahn
„Wi(e)derworte - Liebesarten“
Lyrik und Prosa
Dienstag, 7. Februar – 20 Uhr
Klangbrücke im Alten Kurhaus,
Kurhausstraße 2
Eintritt € 12 / € 10
Schon mit ihrem ersten Gedichtband „Herz über Kopf“
(1981) hat die vielfach preisgekrönte Autorin Ulla Hahn
eine begeisterte Leserschaft gewonnen. Nun, dreißig
Jahre Lebenserfahrung später, hat sie ein Gespräch mit
ihrem jungen poetischen Selbst aufgenommen. In „Wi(e)derworte“,
stellt sie ihren frühen Gedichten neue gegenüber, gibt
ihnen wieder Worte, auch Widerworte. Lässig, lüstern,
lebensfroh sind diese Antworten. Doch auch eine
sehr direkte, mitunter schmerzhafte Sprache scheut Ulla
Hahn nicht. Liebe und Vergänglichkeit, Geschichte und
Gegenwart: die großen Themen sind geblieben, geändert
hat sich der Blick der Dichterin, ist ernsthafter
geworden und verspielter zugleich. Nach Jahren des
Wartens endlich wieder neue Gedichte von Ulla Hahn,
poetische Wahrheiten, in denen wir allen Verfremdungen
und Verkleidungen zum Trotz uns wieder erkennen. Liebes-
und Lebenslyrik, die bleibt.
Im
zweiten Teil der Lesung begegnen wir dem Prosawerk von
Ulla Hahn. Ein Mann nimmt sich eine Geliebte und ahnt
nicht das Unheil, das er heraufbeschwört. Eine Frau
beobachtet ein ungewöhnliches Paar, Jahre später erfährt
sie ihre geheimnisvolle Geschichte. Und ein Mädchen
erlebt die Gefühlswirren seiner Eltern. Ulla Hahn
erzählt von selbstloser Hingabe, eitler Eigenliebe,
idealistischer Menschenliebe oder dem Genuss des
Augenblicks. Es sind Wege, wie Menschen zueinander finden,
wie sie miteinander- und auch wieder auseinander gehen.
Liebesarten eben, wie wir sie alle kennen.
Ulla Hahn, aufgewachsen im
Rheinland, arbeitete nach ihrer Germanistik-Promotion
als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten,
anschließend als Literaturredakteurin bei Radio Bremen.
Schon ihr erster Lyrikband wurde zu einem großen Leser-
und Kritikererfolg. Ihr lyrisches Werk wurde u. a. mit
dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sie erhielt
den Deutschen Bücherpreis für Ihren Roman „Das
verborgene Wort“.
Eine Veranstaltung der
Buchhandlung Schmetz am Dom in Kooperation mit dem
Kulturbetrieb der Stadt Aachen und der Volkshochschule
Aachen.
---------------
„Texte und Tapas“
Aktuelle spanische Literatur,
dargeboten von Maria Köpp und Dr. Walter Vennen
Sonntag, 26. Februar - 18 Uhr
Haus Löwenstein, Markt 39
(der Festsaal liegt im 1. Stock, es gibt leider keinen
Aufzug)
Eintritt frei
Tapas – diese herzhaften Happen,
die in spanischen Bars zu Wein und Bier gegessen werden,
haben längst auch in deutschen Restaurants eine Heimat
gefunden. Viel weniger bekannt ist hier die große
Vielfalt der spanischen Literatur, die mindestens so
facettenreich ist wie die Darbietungsformen der Tapas.
Dabei sind auf dem deutschen Buchmarkt spannende Stimmen
spanischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller von
hoher erzählerischer Qualität in guten Übersetzungen zu
finden.
Maria Köpp, geborene Spanierin und
von Beruf Verlagsvertreterin eines namhaften deutschen
Verlages sowie Buchhändler Dr. Walter Vennen möchten Sie
mitnehmen in die Welt der neueren spanischen Literatur.
In einer vom jeweiligen persönlichen Geschmack geprägten
Auswahl werden sie Ihnen von Büchern erzählen, die sie
beeindruckt und fasziniert haben.
Natürlich wird es, wie immer
bei der Zusammenarbeit mit dem Verein Aachen-Toledo, zu
den geistigen Genüssen Tapas und und ein Glas Tinto
geben.
---------------
Vortrag
und Lesung
Christel
Aretz und Peter Kämmereit
„Clara Viebig - Ein langes Leben für die Literatur“
Sonntag,
11. März - 17 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 6 / € 5
Mit 37 Jahren wurde Clara Viebig
zur ersten Schriftstellerin der Moderne. Zu Anfang des
20. Jahrhunderts galt sie als Bestseller-Autorin. In
krasser, schnörkelloser Sprache beschrieb sie den Alltag
der verarmten Bauern in der Eifel und der mittellosen
Winzer an der Mosel. Sie führte dem Leser vor Augen, wie
sich die Tagelöhner in Posen durchschlugen, lässt auch
teilhaben am Leben im großbürgerlichen Berlin. Viebigs
Werk ist von großer Bandbreite. Es kennt aber zugleich
eine Konstante, nämlich den klaren, naturalistischen
Blick auf Mensch und Welt Ende des 19., Anfang des 20.
Jahrhunderts.
Bis zu ihrem Tod 1952 im Alter von 92 Jahren erlebte
Clara Viebig die Höhen und Tiefen einer ganzen Epoche
deutscher Geschichte von der Reichsgründung 1871 bis zur
Gründung von zwei deutschen Staaten nach dem 2.
Weltkrieg.
Christel Aretz und Peter Kämmereit
von der Clara-Viebig-Gesellschaft geben anhand von
Dokumenten, Selbstzeugnissen und Lebenserinnerungen
einen Einblick in das Werk der 1860 in Trier geborenen
Schriftstellerin. Clara Viebigs bekannteste Werke sind
die Romane „Das Kreuz im Venn“ und „Das Weiberdorf“.
---------------
„Der Wald zu Gast im Domviertel“
Informieren und Mitmachen
Samstag, 17. März – 11 bis 16
Uhr
Annahalle, Annastraße 14 - 16
Eintritt = Ihre Spende = € 8 /
Familienkarte € 12
Tickets gibt es in der Buchhandlung Schmetz
am Dom
und bei Wolle und Knöpfe Görg, Annastraße
Wir holen den Wald mitten in
das Herz der Stadt Aachen und möchten mit dieser Aktion
nicht nur den Frühling begrüßen. Eine ganze Reihe an
Menschen haben sich ein buntes Programm ausgedacht,
dessen Erlös vollständig zwei Organisationen zugute
kommt. Der Nationalpark Eifel und die Bürgerstiftung
Lebensraum Aachen werden mit den Eintrittsgeldern bei
der Pflanzung neuer Bäume in unserer Region unterstützt.
Vormittags ist Michael Zobel mit
seiner Waldwerkstatt in der Annahalle. Er ist seit 12
Jahren Naturführer und Waldpädagoge und fast rund um die
Uhr unterwegs in der Natur mit Kindern und Erwachsenen.
Mitmachen ist heute in der Annahalle die Devise für
kleine und große Waldfreunde.
Wussten Sie, daß Buchen nach 11 Jahren gerade mal
hüfthoch sind? Förster Bernd Dickmann kümmert sich
intensiv um die Neubepflanzung des Nationalparks Eifel
mit jungen Buchen. Eigentlich ist nämlich dieser Teil
der Eifel ein klassischer Buchenwald, allerdings lag der
Anteil im Jahr 2004 gerade mal bei 11 Prozent. Wie er es
anstellt, den Nationalpark wieder dem Urzustand ein
Stück weit näher zubringen, berichtet uns Bernd Dickmann
am Waldtag in der Annahalle.
Regina Poth liest aus ihrem Lieblingsbuch „Der Mann, der
Bäume pflanzte“ von Jean Giono vor. Dieser Klassiker der
französischen Literatur hat die Abteilungsleiterin des
Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der
Stadt Aachen besonders berührt. In der Geschichte geht
es um einen Außenseiter, der es schafft, mittels Geduld
und festem Willen ans Ziel zu kommen und die Natur
nachhaltig zu verändern.
Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen stellt ihr Projekt
„Lebensbaum“ für Neugeborene vor.
Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Buchhandlung
Schmetz am Dom und Görg & Görg Wolle und Knöpfe laden
Sie und Ihre Familie herzlich zu kleinen Snacks und
schmackhaften Getränken ein. Live-Musik gibt es auch.
Das komplette Programm sowie der
genaue Zeitplan für den „Waldtag im Domviertel“ liegt
noch nicht vor. Die Information dazu finden Sie bald an
dieser Stelle.
---------------
Krimilesung -
bundesweite Buchpremiere
Thomas Hoeps und Jac Toes
„Höchstgebot“
Dienstag, 20. März - 20 Uhr
Suermondt-Ludwig-Museum,
Wilhelmstraße 18
Eintritt € 8 / € 6
Der neue Fall für das Ermittlerduo
Robert Patati und Micky Spijker spielt diesmal im
Dreiländereck und dabei vor allem in Aachen und
Maastricht. Die "Scheherazade", ein Gemälde des
berühmten Surrealisten René Magritte, wird in Köln zum
wahnwitzigen Preis von 43 Millionen Euro versteigert. Am
selben Abend geht in Aachen das Forschungslabor des
international erfolgreichen Prothesen-Herstellers Roeder
AG in Flammen auf. In den Trümmern liegt die Leiche
einer Frau.
Der "Magritte" gehörte ursprünglich der Leiterin der
Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Firma, Ingrid
Roeder. Wenige Stunden später wird das Meisterwerk in
Maastricht vor dem Büro des neuen Eigentümers, eines
weltweit tätigen Rüstungsunternehmens, brutal geraubt.
Weitere Stationen der rasanten Handlung sind Lüttich und
Valkenburg. Sogar der "Lachende Hans" im Aachener
Tierpark spielt eine Rolle, und am Ende gibt es eine
Riesenüberraschung für das Suermondt-Ludwig-Museum.
Thomas Hoeps lebt und arbeitet in Krefeld und
Mönchengladbach. Zusammen mit seinem niederländischen
Schriftstellerkollegen Jac Toes hat er Kriminalromane
(Grafit Verlag) geschrieben, die im Kunstmilieu
angesiedelt sind.

Eine Veranstaltung des
Kulturbetriebs der Stadt Aachen in Kooperation mit
Buchhandlung Schmetz am Dom.
---------------
litLIONS
Fröhlich in den Frühling mit
dem Lions Club
„Wann ist ein Mann ein Mann?“
mit der Schauspielerin Ingeborg
Meyer, Schülern der Theaterschule Aachen und weiteren
Gästen
Moderation: Dr. Walter Vennen
Musik: „AixperimundO“ und Prof. Staudte
Mittwoch, 21. März – 19:30 Uhr,
Einlass 18:30 Uhr
Erholungs-Gesellschaft, Reihstraße 13
Eintritt = Ihre Spende = € 20
Nachdem die Spendengala des Lions
Club Aachen Carolina sich im letzten Jahr dem Thema des
„Ewig-Weiblichen“ (frei nach Goethe) gewidmet hat,
können im Folgejahr nur die Männer dran sein. Diesmal
erwarten Sie Texte von Hermann Hesse, Martin Suter und
anderen Literaten. Sie erinnern sich zudem sicherlich an
Professor Higgins aus dem Musical „My Fair Lady“. Ein
besonders arrogantes Beispiel der Spezies Mann, wovon
Sie sich in den wunderbaren Räumen der
Erholungs-Gesellschaft selbst überzeugen können.
Prof. Walter Staudte und seine
Band übernehmen das musikalische Programm. Für ihr
leibliches Wohl ist natürlich auch gesorgt. Am Ende des
Abends werden wir das Bild vom Manne hoffentlich bissig
und amüsant beleuchtet haben.
Der Erlös des Abends geht an
das Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Maria
im Tann.
---------------
zusätzlich ins Programm aufgenommen:
zweisprachige Lesung und moderiertes Gespräch
französisch/deutsch mit dem
Friedenpreisträger des Deutschen Buchhandels 2011
Boualem Sansal
Mittwoch, 28. März - 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 10 / € 8
Boualem Sansal, geboren 1949 und
gelernter Ingenieur und Ökonom, startete im Alter von
50 Jahren seine literarische Karriere.
Boualem Sansals erster Roman wurde von der Kritik
gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Als Direktor im algerischen Industrieministeriums
wurde er jedoch entlassen. In seinem gesamten Werk
setzt sich der international renommierte Autor auf
bisher ungehörte Weise mit der traumatischen Situation
in Algerien auseinander und macht deutlich, dass die
Situation in Nordafrika viel mit Europa zu tun hat.
2011 wurde Boualem Sansal mit dem "Friedenspreis des
Deutschen Buchhandels" ausgezeichnet und mit dem "Gert
Jonke-Preis".
Eine
Veranstaltung des Deutsch-Französischen
Kulturinstituts Aachen in Zusammenarbeit mit der
Buchhandlung Schmetz am Dom.
---------------
Zweisprachige Lesung in deutsch/niederländisch
Marente de Moor
„Die niederländische Jungfrau“
Donnerstag, 29. März - 20 Uhr
KuKuK – Altes Zollhaus am Grenzübergang Köpfchen
Eupener Straße 420
Eintritt € 8 / € 6
Sommer 1936. Janna, eine junge
Fechterin, soll bei einem alten Freund ihres Vaters Jacq
in die Lehre gehen. Von Maastricht aus reist sie über
die Grenze nach Aachen. Hier lebt, verwundet und
verbittert zurückgekehrt aus dem 1. Weltkrieg, Egon von
Bötticher, ein wahrer Meister seiner Kunst. Auf einem
einsamen Landgut, das er mit eiserner Hand regiert,
unterrichtet er zwei Zwillingsbrüder und organisiert
blutige Duelle für Studenten.
In diese eigenartige Welt gerät Janna, deren Abneigung
gegen den narbenübersäten Egon schon bald in
Verliebtheit umschlägt. Welches Geheimnis aber gibt es
zwischen ihm und ihrem Vater? Auf der Suche nach
Antworten findet sie von Jacq an Egon adressierte Briefe
und gerät immer tiefer hinein in die Rätselhaftigkeit
des Vergangenen. Es kommt zu einer dramatischen
Auflösung.
Bildreich und zugleich präzis zeichnet und koloriert
Marente de Moor eine Zeit des Übergangs: Ein Mädchen
reift zur Frau, ein Krieg deutet sich an, Unschuld
verkehrt sich zu Schuld.
Marente de Moor, Jg. 1972, lebte
nach ihrem Studium der Slawistik mehrere Jahr in St.
Petersburg, wo sie Theaterwissenschaft studierte und als
Zeitungskorrespondentin arbeitete. Ihr erster Roman
"Amsterdam und zurück" ist, wie auch ihr neues Buch, im
Suhrkamp Verlag, Berlin erschienen. Marente de Moor lebt
heute in Maastricht.

Eine Kooperation der
Buchhandlung Schmetz am Dom mit Kunst und Kultur im
Köpfchen.
---------------
14.
Literarischer Kaffeeklatsch
mit
Angelika Treusacher und Walter Vennen
Sonntag, 1. April – 11 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 8 inkl. Verzehr
nur mit Anmeldung,
Kartenverkauf und Reservierung (auch telefonisch oder
per E-Mail) ab Samstag, 11.02.
Seit mehr als sechs Jahren berichten Ihnen die
Buchhändler Walter Vennen und Angelika Treusacher
zweimal im Jahr über ihre Leseerfahrungen mit
ausgewählten Neuerscheinungen und lesen Ihnen kleine
Passagen daraus vor. Dieser Bücherfrühling hat wieder
einige ganz besondere Romane zu bieten, die uns sehr
beeindruckt haben. Bei der Auswahl schielen wir nie auf
die Bestsellerlisten, sondern wir möchten Ihnen
literarische Kleinode vorstellen, für die wir uns mit
Haut und Haaren einsetzen und denen der Sprung in
irgendwelche Verkaufslisten eher selten gelingt. Zur
Stärkung lädt die Buchhandlung Schmetz am Dom in der
Pause zu Selbstgebackenem aus Buchhändlers Backofen
sowie zu Tee oder Kaffee.
---------------
Vortrag
Klaus Mackowiak
Mit
unserem Latein am Ende?
Über das Lateinische in deutschen Wörtern
Donnerstag, 19. April -
20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am
Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 8 / € 6
Hätten Sie gedacht, dass
Armbrust weder was mit Arm noch mit Brust
zu tun hat – dafür viel mit Latein und Griechisch? Oder
dass Handwerker und Handlanger auf dem Bau gewissermaßen
durchgehend lateinisch reden, wenn von Beton,
Bitumen, Estrich, Fenster, Kalk, Kamin, Keller, Mauer,
Mörser, Mörtel, Pflaster, Pfosten, Schindel, Sockel,
Speis, tünchen, Ziegel u. v. m. die Rede ist?
Solchen deutschen Wörtern mit lateinischem Ursprung geht
Klaus Mackowiak in seinem neuen Buch auf den Grund.
Aufgedröselt werden in diesem Opulus Lehnwörter wie
Pferd, kaufen oder klar, Fremdwörter
wie Subjekt, denunzieren oder abstrus
und lateinische Wendungen wie veni, vidi, vici
oder sic transit gloria mundi.
Wenn Sie so etwas genauso spannend
finden, wie Sie gut auf muffigen Oberlehrerjargon
verzichten können, dann sind Sie da richtig. Sie sind da
auch richtig, wenn Sie interessiert, was mutieren
und mausern sprachlich eng miteinander verbindet
oder den Clown mit Kultur. Und auch, wenn
Sie es witzig finden, dass bella gerant alii, tu,
felix Austria, nube! (Andere mögen Kriege führen,
du, glückliches Österreich, heirate!) das verspätete
Remake eines Originals ist, das schon über tausend Jahre
vor Österreichs erstem Auftreten in der Weltgeschichte
entstand. Ein hinreichendes Maß an Aha-Erlebnissen und
ein aufgeräumter Abend sollten gesichert sein.
Klaus Mackowiak, geb. in
Oberhausen (Rhld.), Sprachberater, Journalist, hat
Philosophie, Germanistik und Architektur studiert.
Einige Jahre hat er wissenschaftlich an der RWTH
Aachen gearbeitet. Bis 1989 war er in einem Projekt
zur Ethik von Wissenschaft und Technik, von 1990 bis
1995 am Grammatischen Telefon und von 1993 bis 1997
mit der Walter-Hasenclever-Werkausgabe beschäftigt.
---------------
Zwei Lesungen zum UNESCO
Welttag des Buches
für 4. und 5.
Klassen
Hanna Schott
„Fritzi war dabei“
Montag, 23.
April - 8:30 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münstewrplatz 7 - 9
Eintritt € 4
Ein Land ohne Mauer – da ist
keiner sauer! Diesen Spruch malt Fritzi auf ein Plakat,
das ihre Mutter zur Demo mitnehmen soll. Fritzi ist neun
und darf leider nicht mit. Für Kinder ist es zu
gefährlich bei den Leipziger Montagsdemonstrationen,
finden die Erwachsenen. Aber Fritzi ist hartnäckig: Sie
will unbedingt wissen, warum so viele Schulfreunde
plötzlich nach Ungarn verschwunden sind und wieso ihre
Eltern nach dem Fernsehgucken neuerdings immer streiten.
Eines wird ihr dabei immer klarer: Sie will keine Mauer
mehr in der DDR haben.
Hanna Schott, geboren 1959, -
Buchhändlerin, Romanistin und Musikwissenschaftlerin -
ist tätig als Lektorin und Übersetzerin. Die Autorin
lebt in Haan bei Düsseldorf.
Für
Erwachsene
Dietmar Sous
“Sweet about me“
Donnerstag, 26. April – 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 8 / € 6
Nach „Abschied vom
Mittelstürmer“ endlich wieder ein Roman des in Stolberg
lebenden Autors. Vater, Mutter, Teenager-Tochter, ein
Häuschen vor der Stadt, Familienurlaub an der Nordsee.
Mehr Normalität war nie. Bis Maya einmal zu oft den
wunden Punkt des Vaters trifft. Er rastet aus, sie
flieht und läuft in ein Auto, ist tot. Das Leben wird
plötzlich zum Horrortrip. Dabei hätte alles so schön
weitergehen können...
Dietmar Sous erzählt auf seine
unnachahmlich lakonische Art, angereichert mit viel
Musik, wie eine heile Welt zerbricht, und bietet einen
tragikomischen Blick in die Abgründe eines
kleinbürgerlichen Lebens.
---------------
„Auf dass alles Gesang sei und
bleibe“
Oden und Gedichte des großen
orphischen Sängers Pablo Neruda
vorgetragen von Maximilian
Hilbrand, Schauspieler
Gitarrenmusik aus Lateinamerika interpretiert von
José Fernandez Bardesio, Uruguay
Sonntag, 29. April – 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 12 / € 10
Pablo Neruda, 1904 – 1973,
Literatur-Nobelpreisträger, Chilene aus dem südpolaren
Araukarien, von dort „ausgezogen, um zu singen für die
Welt“. Ein kämpferischer, unbeugsamer und zarter Sänger,
dessen Dichtung leidenschaftlich und mit schneidender
Schärfe Tyrannei und Unrecht bannt, mit dunkler
Schwermut irdisches Leid beweint, mit brennendem
Entzücken und beseelter Freude alles Lebendige preist.
Die Liebe und die Natur sind die Grundelemente seines
Schaffens, doch letztlich ist ihm alles der Anrufung
wert, sei es Stern, Meer, Artischocke oder Löffel. Die
lebendige Schönheit und überquellende Fülle seiner
Poesie umspannt das Sein vom Kleinsten bis zum Grossen,
und gedeiht zum bilderträchtigen, schwelgenden Gesang!
Eine Auswahl aus der Vielfalt
virtuoser südamerikanischer Gitarrenkompositionen des
20sten Jahrhunderts unterstreicht und erweitert Nerudas
Sprachbilder auf wunderbare Weise.
Maximilian Hilbrand spielte an
vielen Theatern im In- und Ausland und ist neben seiner
Film- und Fernseharbeit ein bekannter Sprecher für
Hörspiel, Dokumentation und Synchronisation.

José Fernandez Bardesio stammt aus
Uruguay. Der Gitarrist und Komponist gewann mehrere
internationale Wettbewerbe. Er tritt weltweit bei
renommierten Gitarrenfestivals auf und konzertiert mit
verschiedenen Orchestern.
Diese Veranstaltung ist eine
Kooperation mit dem Verein zur Förderung der
Städtepartnerschaft Aachen-Toledo e.V.
---------------
zweisprachige
Lesung deutsch/englisch
Martin
Walker
„Delikatessen – der vierte Fall für Bruno, Chef de
Police“
Dienstag,
8. Mai - 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 10 /€ 8
Das
Leben im ländlichen Südwestfrankreich ist nicht die
schläfrige Idylle, die man sich vielleicht vorstellt.
Lokale Enten- und Gänsefarmen werden von
Tierrechtsaktivisten attackiert, die die Produktion von
Entenstopfleber beenden wollen. Ein hochrangiger
Polizist ist von Terroristen erschossen worden, von
denen man vermutet, daß sie der baskischen
Separatistenorganisation ETA angehören. Und als wäre das
noch nicht genug, hat eine Gruppe Archäologiestudenten
ein „modernes“ Skelett während der Arbeit an einer der
berühmten Grabungsstätten der Region an die Oberfläche
befördert, die die Heimat des prähistorischen Menschen
ist – eine Ausgrabung, die eine Menge Fremde in das
Périgord bringt.Es liegt nun am genussfreudigen
Polizeichef Bruno Courrège, diesen scheinbar nicht
miteinander verbundenen Vorkommnissen auf den Grund zu
gehen.
Martin Walker webt ein überraschendes, charmantes
und fesselndes Erzählgeflecht, das von großer Kenntnis
und Liebe zu Frankreichs Vergangenheit und Gegenwart
geprägt ist. Mit dieser Kombination hat er inzwischen
viele Fans gewonnen. Der sympathische Schotte, Jg. 1947,
ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Historiker
und Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord.
Den deutschsprachigen Teil der Lesung übernimmt
Buchhändler Dr. Walter Vennen.
---------------
„Lesen macht Schule – 5. bis
10. Klasse“
mit Mechthild Jacobs und Uschi Lange
Welche Lektüre ist für
meine Klasse geeignet?
Was gibt es Neues auf dem
Buchmarkt?
Welche Begleitmaterialien gibt
es?
Dienstag, 15. Mai - 20 Uhr
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Eintritt € 4 – nur mit Anmeldung
Das große Interesse an Angeboten zu Leseförderung in der
Schule hat verstärkt zu der Frage nach geeigneten
Kinder- und Jugendbüchern mit textbegleitenden
Materialien für den Unterricht geführt. Um Ihnen
praktische Unterstützung bei der Auswahl der richtigen
Lektüre zu bieten, laden die beiden Buchhändlerinnen
Mechthild Jacobs und Uschi Lange Sie zu einem
Informationsabend ein.
Wir stellen Ihnen sowohl neue als auch bewährte Bücher
mit entsprechenden pädagogischen Arbeitshilfen vor, von
denen wir Ihnen ausgewählte Exemplare kostenlos zur
Verfügung stellen.
Veranstalter: Schmetz Junior – Die Adresse für junge
Leser in der Buchhandlung
Schmetz am Dom
---------------
Ausstellung "LESEN!"
Mitglieder der Malgruppe Marlies Louis stellen
ihre Gemälde von lesenden Menschen aus
Die Ausstellungseröffnung findet statt Freitag, 25. Mai
um 18 Uhr
in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7 - 9
Dauer der Ausstellung bis
Samstag, 7. Juli
Marlies Louis (Bildmitte mit
einigen Mitgliedern der Malgruppe) ist Kunstpädagogin
und Kunsttherapeutin. Seit 2003 leitet sie ein Atelier
und eine Malschule in Aachen, in der sie an vier Tagen
in der Woche Malkurse sowie Workshops anbietet. Seit
2006 ist sie teilnehmende Künstlerin am NRW-Programm
"Kultur und Schule". Seit 2007 fährt sie regelmäßig nach
Bukarest, Rumänien, um kunsttherapeutische Projektwochen
im Mutter-Kind-Haus zu betreuen. Die Malgruppe, die
Menschen beim Lesen gemalt hat, besteht aus 8 bis 10
Mitgliedern aus unserer Region, die sich regelmäßig
dienstags im Atelier von Marlies Louis zur
künstlerischen Arbeit treffen.
---------------
Literarischer Salon
Jo Lendle
„Alles Land“
Musikalische Begleitung:
Heribert Leuchter, Saxophon;
Manni Hilgers, Bass
Freitag,
22. Juni – 20 Uhr
beim Buchhändler daheim
Eintritt € 15
nur mit
Anmeldung – Kartenverkauf und Reservierung (auch
telefonisch oder per E-Mail) ab Samstag, 28. April
Das Kontrastprogramm für
Nicht-Fussballinteressierte bietet ein fesselnder
Abenteuerroman über den letzten großen Helden der
Polarforschung. Alfred Wegener ist ein Getriebener. 1930
bricht er auf, um der Menschheit zu zeigen, dass es
möglich ist, am einsamsten Punkt der Erde, im
grönländischen Inlandeis, zu überwintern. Aber es gibt
Schwierigkeiten - er schafft es nicht mehr zurück zur
Küste. Von Wegeners eisigem Grab aus blickt Jo Lendle
zurück auf das Leben dieses letzten großen Helden der
Polarforschung und verharrt überall dort, wo sich
Geschichten darin finden: wie Wegener unfreiwillig einen
Rekord aufstellt, indem er 52 Stunden mit einem
Heißluftballon in der Luft bleibt, oder wie er von der
versammelten Wissenschaftsgemeinde für seine verwegene
Theorie der Kontinentaldrift ausgelacht wird, für die er
erst drei Jahrzehnte nach seinem Tod Anerkennung findet.
Jo Lendle wurde 1968 in Osnabrück
geboren. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift
Edit und als Dozent und Gastprofessor an den
Universitäten München, Leipzig und Hildesheim tätig. Jo
Lendle lebt heute in Köln und ist Verleger des DuMont
Literaturverlags.
Abgerundet wird der Literarische
Salon mit kleinen Gaumenfreuden und einem Gläschen Wein.
|